Chapter 5- 9 Monate später!

Globetrottermoments, Life, Travel, Two and a van

Unser Baby namens -Jumbo- (der Van versteht sich) ist längst fertig und wurde bereits eingefahren. Ich hatte mir vorgenommen gleich nach der ersten Reise mit dem Camper, einen Beitrag zu schreiben und zu berichten was wir erlebt haben und wo wir überall waren. Habe mir Notizen gemacht und viele toll Bilder geschossen. Leider hat dann mein Schweine-Hund viel zu oft gesiegt. Damit ist jetzt aber endlich Schluss. In 2020 heißt es öfter mal: Caio Schweine-Hund!! So kommt es das ich nun mehr als ein halbes Jahr später hier sitze und endlich den Bericht unserer allerersten Tour schreibe. Jetzt da ich mich überwunden habe das Kapitel 5 von -Two and a Van- zu verfassen fühlt sich richtig gut an und ja, wer hätte es gedacht ich denke mir “ hätte ich echt längst machen können.“

Der Eine oder Andere der uns auf Instagram folgt und unsere Storys gesehen hat, weiß schon einiges über unseren Trip. War quasi mit dabei .😊 Wer dass aber noch nachhohlen möchte, findet die einzelnen Locations unseres Trips in den Highlights auf unserem Insta-Account :

https://www.instagram.com/twoandavan/?hl=de


16 Tage, 15 Nächte, 13 Plätze, 4 Länder, 2 Menschen, 1 Van.

Unser erster Trip mit dm Van. Am 21. Juli ging es los. Wir zwei Grinsebacken saßen in unserem fertigen Van und fuhren los. Kannst du dich an den Moment erinnern als du deinen Führerschein bekommen hast und deine erste Fahrt in einem Auto gemacht hast und es nicht glauben konntest, dass du jetzt einfach alleine Auto fahren kannst! So hat es sich angefühlt jetzt endlich im fertigen Van loszuzufahren. Mal schweigend bei Lauter Musik, mal lachend, mal den Tränen nahe vor Freude. So fuhren wir also endlich los Richtung Österreich.

  1. Stop: Hochkönig / Österreich

Unser erstes Ziel war ein Hotel in Österreich. Dort haben wir uns mit Familie getroffen und ganz bequem auf dem Parkplatz des Hotels übernachtet. Wir haben Hotel Frühstück genossen, beim Hengst Auftrieb zugeschaut, Erdbeeren gepflügt und die Zeit mit der Familie genossen.

2. Stop: Mojstrana / Slowenien

Nach zwei Übernachtungen in Österreich auf dem besagten Hotelparkplatz, ging es weiter nach Slowenien. Slowenien hat uns nach kurzer Zeit schon super gut gefallen. Wunderschöne Natur Berge, klare Flüsse und dichte Wälder. Nahe dem Örtchen Mojstrana haben wir einen schönen Parkplatz im Wald für die Nacht gefunden. Campen erlaubt!

Um Stellplätze für die Nacht zu finden nützen wir übrigens, Dank zahlreicher Tipps von andren Vanlifern, die App Park 4 Night. Der erste Morgen in Slowenien wurde mit Yoga in der Natur gestartet.

3. Stop: Bled / Slowenien

…nach dem Frühstück fuhren wir weiter in den bekannten Touristen Ort Bled. Sehr schön!

Übernachtung: Auf einem Camper Parkplatz mit vielen „richtigen Wohnmobilen“ nahe Bled.

4. Stop: Triglav Nationalpark / Slovenien

Am nächsten Tag ging es in die Berge , quer durch den Triglav Nationalpark. Einfach wunderschön. Hier wollten wir bleiben. Wir fanden auf einem super schönen Campingplatz direkt am Fluss einen Platz für zwei Nächte.

Campingplatz: Camping Trenta Sergej Bolčina

Wanderlust!

Bevor wir am nächsten Tag Slowenien erstmal verlassen haben, stoppen wir nochmal am Fluss Isonzo um im eiskalten glasklaren Wasser zu baden. Nahe des Wasserfalls Slap Boka.

5.Stop: Limski- Kanal / Kroatien

Die Fahrt ging weiter Richtung Istrien Kroatien. Dort angekommen fanden wir mit Hilfe von Park 4 Night einen atemberaubenden Platz für die Nacht, am Limski- Kanal. Diese Aussicht- ein Traum!

6. Stop: Camping Val Vidal , Pula, Rovinj / Kroatien

Nach dem wir am nächsten Morgen noch bei einem Kaffe die Aussicht genossen haben fuhren wir weiter. Wir fanden nahe Rovinj einen bezaubernden kleinen Campingplatz, Namens Val Vidal wo wir fast alleine waren.

Campingplatz: http://www.valvidal.com/

Dort verbrachten wir zwei Nächte, genossen das Meer und besuchten die Städte Rovinj und Pula.

7. Stop: Camping Diana / Kroatien

Nach zwei sehr entspannten Tagen, zog es uns wieder auf die Straße. Wir hatten nicht wirklich einen Plan fuhren umher, genossen ein paar Stunden in einer schönen Bucht und landeten auf einem urigen Campingplatz https://camp-diana.business.site/

8.Stop: KRK, Camping Olive Hills / Kroatien

Am nächsten Tag ging es direkt weiter auf die Insel KRK. Ein wunderbares Fleckchen Erde. Hier wollen wir unbedingt noch einmal hin kommen. So wunderbare Buchten mit unfassbar klarem Wasser. Auch der Campingplatz auf dem wir waren hat uns total begeistert. Wer auf Ruhe und die pure Natur steht, ist hier genau richtig. Man steht hier mitten im Oliven Hein mit einer wunderschönen aussicht auf den Hafen.

Campingplatz: Camping Olive Hills https://marusinaolivehills.co/

9. Stop: Angeln / Kroatien

Um uns für einen Abend mit Freunden zu treffen fuhren wir zurück ins Landesinnere und verbrachten die Nacht und den darauffolgenden Tag an einem Angelsee.

10. Stop: Ljubljana / Slovenien

Zurück in Slowenien. Die Hauptstadt Sloweniens wollten wir uns keinesfalls entgehen lassen. Wir übernachteten ganz entsapannt auf einem Parkplatz außerhalb der Stadt zusammen mit ein paar anderen Vans und Wohnmobilen. Am nächsten Tag haben wir dann die Stadt erkundet.

Ljubiljana ist absolut einen Besuch wert!

11. Stop: Pass / Österreich

Von Ljubljana aus fuhren wir weiter. Mit dem Ziel Südtirol. Unser Navi leitete uns über Österreich hoch in die Berge. Wir beschlossen eine Nacht in den Bergen zu verbringen und genossen am nächsten Morgen Pancakes mit Bergblick.

12. Stop: Kalterersee, Meran / Südtirol

Angekommen in Südtirol erkundeten wir Meran. Eine schöne Stadt mit Flair und Palmen.

Die Nacht verbrachten wir auf einem sehr normalen, ziemlich vollen Campingplatz am Kaltereresee.

Campingplatz: Camping Gretel http://www.camping-gretl.it/

13. Stop: Silvretta Stausee / Österreich

Wieder zurück nach Österreich in Richtung Heimat. Unsere letzte Nacht verbrachten wir am Silvretta Stausee. Ein absolut beeindruckender Platz! Nach dem wir im Unwetter ankamen wurden wir am Abend mit Sonnenschin belohnt.

Nach einer kleinen Wanderung am nächsten Morgen und einem ausgiebigen Frühstück, ging es zurück nach Hause.

Food is my Passion

Du weißt meine Leidenschaft ist kochen, gute frische Lebensmittel und natürlich auch das Essen an sich. Mein Blog ist ja auch ein Reise -Food-Blog. Und nur so als Info und Blick in die Zukunft: Ich werde irgendwann ein Kochbuch herausbringen! Vielleicht sogar ein „How to eat good in a Van“ Kochbuch oder so ähnlich. Also auch auf Reisen gibt es bei uns leckeres schönes essen.

Schau selbst:

Erkentnisse:

Was ist super an unserem Van?

Nummer eins der Dinge die wir an unserem Van lieben, ist der zu anfangs völlig unterschätzte ausziehbare außen Tisch. Wir lieben Ihn! Für ein schnelles Vesper, zum abstellen von Getränken oder natürlich zum draußen kochen. Absolut genial.

Was wir auch super finden, ist das wir uns für ein festes Bett entschieden haben. Abends tot müde direkt ins Bett fallen, ohne noch umklappen oder ausziehen zu müssen, hat absolut was.

Wir lieben unsere kleine Mini Van-Küche. Die zwei kleinen Regale, unser Waschbecken aus einer alten Emaille Schüssel und vor allem unsere Echtholz Arbeitsplatte. Die mögen wir besonders. Da wir uns für eine Dusche entschieden haben, ist unsere Küche im vergleich zu anderen Van Layouts kleiner. Wir haben uns deshalb gegen ein festes Kochfeld entschieden. Da wir, wenn wir drinnen kochen wenig Platz haben, haben wir noch einen Erweiterung der Arbeitsplatte geschaffen.

Was soll am Van noch verändert werden?

  • Duschtüre

im Moment haben wir noch einen Duschvorhang. Das war ehrlich gesagt nur einen Übergangslösung, um schnell fertig zu werden. Mit dem Duschvorhang bin ich absolut nicht glücklich. Ich hätte gerne eine Tür die man richtig zu machen kann. Gestaltet sich aber schwieriger als wir gedacht haben. Wenn du eine Idee für unsere Eck-Dusche hast, schreib mir gerne. Wir sind über jede Anregung dankbar.

  • Kofferaum

Wir nennen den Stauraum unterm Bett: Kofferraum! Hier muss definitiv noch Struktur und Ordnung geschaffen werden. Doppelte Böden sollen noch eingebaut werden und passende Kisten müssen her damit wir dort richtig viel verstauen können.

  • Sitzbänke

Die Polster der Sitzbänke wollen wir noch verbessern. Sie sollen ein etwas dickeres Polster bekommen, damit man noch bequemer sitzt. Auch die Sitzfläche wollen wir etwas verbreitern. Außerdem ist der Stoff den wir ausgewählt haben doch sehr empfindlich und hat jetzt schon ein paar Flecken. Ich möchte einen etwas dunkleren Cord Stoff für die neuen Polster verwenden.

  • Vorhänge

Die Vorhänge waren auch eine Übergangslösung. Mittlerweile haben wir die Scheiben hinten getönt, so das man von Außen nicht mehr herein schauen kann. Die Vorränge haben wir wieder entfernt. Es werden noch Isoliermatten für die Fenster gekauft und eventuell noch andere Vorhänge für die Gemütlichkeit angebracht.

  • Stauraum

Für eine längere Reise haben wir noch zu wenig Möglichkeiten Dinge zu verstauen. Wir wollen unter der Beifahrer Sitzbank und evtll. über der Kopfseite des Bettes zusätzliche Stauräume schaffen.

  • Schubladen

Was uns wirklich sehr genervt hat: die Schubladen sind bei der Fahrt ständig auf gegangen. Hier muss definitiv nachgerüstet werden. Wir werden anstelle unserer weißen Griffe Pushlock Verschlüsse einbauen um die Schubladen zu sichern.

Highlights?

Was uns auf unserem Trip am besten gefallen hat:

…magische Orte!

Silvretta Stausee

Limski-Kanal in Kroatien

Insel KRK

Sind Dusche und Klo wirklich nötig?

Hier gehen die Meinungen auseinander. Die einen sagen, sie haben eine Toilette aber diese wird nie benützt und auch eine Dusche finden viele überflüssig. Wir sind der Meinung: Nie Ohne Dusche und Klo. Uns war von Anfang an klar, dass wir eine Dusche wollen. Da wir uns immer schon Tage lang durch die die Natur haben fahren sehen, war sicher: wir wollen eine Dusche. Ja, man hat dadurch deutlich weiger Platz. Aber ich persönlich finde es geht nichts über eine Dusche im eigenen Van. Jetzt zum Klo wir haben uns für eine herkömmliche Camping Toilette entschieden. Uns ist absolut bewusst, dass dies nicht die beste Lösung ist, da hier eine Menge Chemie verwendet wird. Eventuell rüsten wir hier noch irgend wann um. Aber eine Toilette an Bord ist Gold wert. Ich weiß nicht wie oft ich mir sonst schon in die Hose gepinkelt hätte. Nicht immer Sind Toiletten verfügbar und man ist auch nicht immer ganz allein irgend wo in der Natur, wo man schnell mal raus gehen kann. Also wir sind definitiv pro Dusche und pro Toilette. Ach ja, eins muss noch gesagt sein: genieren darf man sich nicht voreinander. Privatsphäre Fehlanzeige.

Sind wir Vanlifer?

Ja – Ja – und nochmal JA! Julius und Muriel sind offiziell Vanlifer! Also noch nicht Vollzeit. Aber wir lieben dieses einfache Leben im Van. Mit wenigen Dingen und doch allem was man braucht auf engstem Raum und immer dort wo man gerade so sein will. Draußen kochen, einfach anhalten und Kaffee kochen, übernachten auf einem Bergpass. In der Ungewissheit wo man heute Abend landen wird, immer die Gewissheit zu haben sein Zuhause dabei zuhaben.

Ein dickes DANKESCHÖN an dich, dass du bis hier gelesen und die Bilder angeschaut hast! Ich hoffe der Bericht über unserer Reise und unserer Erkenntnisse zum Van haben dir gefallen.

Chapter 6 lässt hoffentlich nicht so lange auf sich warten wie das letzte 🙂

Deine Muriel

Chapter 4 – Tagträume

Globetrottermoments, Travel, Two and a van

Wer nicht wagt der nicht gewinnt?

Einen Van umbauen obwohl man absolut keine Ahnung davon hat wie so etwas eigentlich gehen soll?  Schon ziemlich verrückt oder? Oder eigentlich gar nicht? Ist Ansichtssache oder? Eine Frage der Betrachtungsweise?

Als wir zum Ersten mal die Idee hatten einen Van zu kaufen, haben wir immer wieder gesagt „Ne, das ist doch zu teuer – das schaffen wir doch nicht – wie soll das den gehen?“. Aber um so mehr wir darüber gesprochen und nachgedacht haben,  realisierten wir wie sehr wir uns diesen Traum erfüllen wollen.

Wenn dich Tagträume wie dieser im Alltag begleiten:

Wir sitzen im fertigen umgebauten Van. Er ist gepackt mit allem was wir brauchen. Wir sind on the road. Aus dem Radio schallt einer meiner Lieblings Songs und auf meinen Lippen breitet sich ein fettes Grinsen aus. Die Sonne verschwindet schon fast am Horizont und taucht unsere Gesichter in goldenes Licht. Dem Sonnenuntergang entgegen. Die Wimpelkette am Fenster wippt gemütlich mit. Man kann mein Herz fast hören, so sehr pocht es. Ich bin so aufgeregt, was dieses Abenteuer mit sich bringen wird und gleichzeitig so unglaublich zufrieden und glücklich. Ich schaue aus dem Fenster und sehe zu wie die Landschaft an mir vorbei rast.

…dann weißt du, du solltest diesen Gedanken – diesen Wunsch – dieses Streben nach der Freiheit, nicht länger ignorieren.

Wir konnten es nicht mehr ignorieren und haben es gewagt und schaue dir an wo wir sind: Mitten im Umbau. Es ist nicht das bequeme Leben, dass uns stolz und glücklich zurück blicken lässt. Es sind die Herausforderungen von denen wir zu erst denken, dass sie nicht möglich sind. Wir sind noch nicht am Ende unseres Ausbaus angelangt. Aber wir wissen, wir werden alle kommenden Herausforderungen gerne annehmen um daraus stärker, weiser und zufriedener hervor zu gehen.

Wenn aus „vielleicht“-„ja wir machen es!“ , wenn aus „irgend wann“– „ganz bald“ wird und du verliebt in deine Zukunft bist. Weiß du, du bist auf dem richtigen Weg!

Ich bin so stolz auf meinen Schatz wie er den Umbau meistert und sich selbst das Wissen dazu aneignet. Ich versuche ihn natürlich zu unterstürzen wo ich kann, aber mein Part kommt dann beim Dekorieren und den Feinarbeiten so richtig zur Geltung.

Was hat sich getan?

Ich hinke mit den Chaptern etwas hinterher. Deshalb schaue selbst auf den Bildern was sich schon alles im Van getan hat. Es ist Einiges!

Die Kabel für die Elektrik und die Wasserleitungen wurden verlegt. Die Decke mit Holz verkleidet und gestrichen. Die Zwei Oberschränke und der Hochschrank wurden gebaut und sogar das Bett ist fast fertig. Es läuft!

Voller Vorfreude und jetzt schon bereit für #Vanlife …

deine Muriel

Chapter 3 – Vantastic Breakfast

Globetrottermoments, Travel, Two and a van

unser erstes Frühstück im Van & Umbau Update

…wir sitzen im Van auf dem dreckigen Boden in unseren`Arbeitsklamotten`. Vor uns wunderbare fluffige Pancakes. Dazu gibt es mit Himbeeren und Erdnussbutter.

img_2866

„Unser erstes Frühstück im Van“ sage ich und strahle ihn an „ …und sicher nicht unser letztes“ sagt er und strahlt zurück. Ich beiße in einen Pancake und schließe die Augen. In meinen Gedanken bin ich schon auf Reisen. Irgendwo am Meer. Ich fühle schon fast wie die Meeresbrise mir ins Gesicht weht und kann den salzigen Geruch des Meeres förmlich riechen. Ich stelle mir vor, wie wir vor unserm Van sitzen mit Blick in eine einsame Bucht. Der Himmel ist Blau und das Meer wild, unter unseren Füßen der  sandige Boden. Vor uns auf dem Tisch steht ein Teller mit einem Stapel aus Pancakes dazu gibt es Ahornsirup, Erdnussbutter und eine Schüssel mit Obst. Über uns ziehen ein paar  kreischende Möwen ihre Kreise. Wir – unser Frühstück – das Meer und die Möwen. Was für ein wunderbarer Moment. Ich schaue in sein zufriedenes gebräuntes Gesicht, in seine strahlend blaue Augen. Mein Zuhause. Mit Ihm bin ich überall Zuhause.

Ich öffne die Augen und beende meinen Tagtraum. Ich strahle noch mehr. „Ich freue mich so auf unsere Reise“ sage ich „ ich auch! Kann es kaum erwarten“ antwortet er mit vollem Mund. Wir lachen und genießen weiter unsere Vantastic Pancakes in unserm Van. 


Van update:  Der Umbau von unserem Van ist im vollen Gange. Da wir unseren Van im Freien Umbauen geht es etwas langsamer voran da die Kälte uns jetzt im Winter etwas aufgehalten hat. Aber es geht voran.

Isolierung

Damit es in unserm Van Nachts und bei kühleren Temperaturen warm bleibt und an heißen Tagen die Wärme nicht so schnell herein kommt, haben wir schön sorgfältig isoliert. Wir haben dafür Armaflex-Matten von Armacell genommen. Das ist nicht unbedingt die günstigste Variante aber wir haben uns nach etwas Recherche trotzdem dafür entscheiden. Es ist selbstklebend und relativ leicht an den zu isolierenden Flächen anzubringen. Alles was man dazu braucht ist ein gutes Cuttermesser, um sich die Teile die man braucht zurecht zu schneiden. Wir haben zwei verschiedene Dicken genommen. Für die Großen Flächen 19 mm und für die Zwischenräume und Holme 6mm.

Fenster

Damit Licht in unseren Van kommt und wir immer genügend frische Luft bekommen brauchen wir im Van natürlich noch einige Fenster. Zu den bereits vorhandenen Fenstern in den hinteren Flügeltüren, haben wir zwei Dachfenster und ein Fenster in der seitlichen Schiebetür eingebaut.

Boden

Seit der Boden im Van ist, lässt sich das erste mal erahnen das es einmal wohnlich hier drinnen werden wird. Wir haben uns für PVC in Holzoptik entschieden. Den PVC haben wir, gegen die Empfehlung des Verkäufers, mit einer Art Doppelseitigem Klebeband auf die bereits vorhandene Bodenplatte des Vans geklebt. Hat funktioniert!


  • Isolierung
  • Fenster
  • Boden

Check!

Als nächstes ist die Elektrik dran. Ein ganz schöner Kabelsalat.

deine Muriel

Chapter 2- Vorfreude ist die schönste Freude

Globetrottermoments, Travel, Two and a van

6:00 Uhr morgens, ich bin gerade aufgewacht und genieße noch die Wärme unter der kuscheligen Bettdecke und da ist Sie wieder: die Vorfreude.

Tag 86 eines Jahres voller Vorfreude!

…ich freu mich auf einen lauen Morgen in einem fremden heißen Land, an dem ich mit nackten Füßen den trockenen, staubigen, warmen Boden spüren werde und voller Zufriedenheit mit dem Blick in die ferne an einem starken Kaffee nippen werde.

Dieses Gefühl, wenn du weißt wie schön deine Zukunft sein wird. Wenn du so voller Freude bist über das was kommen wird. Wenn du so unfassbar glücklich bist, wenn du die Gedanken in die Zukunft schweifen lässt und vor deinem Geistigen Auge siehst was dich erwartet. So voller positiver Energie, dass du wie ein Magnet all die guten Dinge, die sich am Rande deines Lebens Weges befinden anziehst.

Noch so lange bis wir das Geld zusammen haben, noch so lange bis es endlich los geht-Nein! Noch so eine lange Zeit, in der wir die pure Vorfreude erleben können. In der wir jeden Tag voller Freude in den Tag starten können, weil wir wissen was uns erwartet!

Warte nicht auf den Moment in dem du Glaubst für etwas neues bereit zu sein, sondern erschaffe Ihn selbst!

Jeden Tag in diesem Jahr voller Vorfreude schreibe ich auf, auf was ich mich freue! So werde ich jeden Tag daran erinnert, wie großartig, spannend und aufregend es werden wird.

Van Update:  WIR HABEN IHN!

Ich kann es noch nicht so ganz glauben aber wir haben tatsächlich einen Van gekauft. Einen Citroen Jumper 2016, L3H2. Die Planungen für den Ausbau laufen auf Hochtouren. Jetzt geht es tatsächlich los.

Was soll ich sagen: Die VORFREUDE ist grenzenlos! Im Chapter 3 gibt’s dann schon die ersten Bilder und Infos zum Umbau. Also sei gespannt!

Deine Muriel

Chapter 1- Bevor alles beginnt

One day in Bangkok

Travel

Ich liebe große Städte. Das Gewusel, die bunten Farben und die vielen verschieden Gesichter die an einem vorbei huschen wenn man durch die Straßen geht.

Bangkok– der Inbegriff von bunter, wilder, fremder, lauter und verschiedener Eindrücke. Hektik pur und dennoch liebe ich das schnelle verrückte Geschehen der Stadt.

img_3241

Sukumvit 33, morgens in Bangkok. Viele Menschen sind bereits auf der Straße. Einige eilen zum Zug, andere sitzen auf Plastikstühlen neben einer Garküche und verspeisen das Frühstück, das gerade auf einem rollenden Gaskocher am Straßenrand zubereitet wurde. Der Duft von Chili und Koriander vermischt mit Abgasen erfüllt die Luft. Es hat bereits 36 Grad und wir laufen in Flipflops, den entgegenkommenden Leuten ausweichend, in Richtung Hauptstraße. Wir blicken in nette lächelnde Gesichter. Die Geräusche von schnatternden Tuk-tuks und lauten Gesprächen auf Thai hallt von den Hauswänden wieder.

img_2074

Am Skytrain angekommen steigen wir ein und bekommen bei ca. 20 Grad Innentemperatur Gänsehaut. Dicht an dicht gedrängt mit anderen Touristen und Thais, fahren wir mit dem Zug zwei Haltestellen weiter. Wir steigen aus und entfernen uns wieder von der Hauptstraße in die nächste Seitenstraße. Hier ist es ruhiger. Große Tore zu den Häusern säumen die Straße. Unser Ziel: Frühstück bei Toby´s. Wenn eins mein Foodlover Herz höher schlagen lässt, dann sind es kleine hippe Cafés in fremden Ländern und Städten.

Cafés

Toby´s


Wenn du ein leckeres Frühstück genau so liebst wie ich, bist du bei Toby´s genau richtig. Das Essen und die Getränk sind hier nicht nur köstlich, sondern auch wunderschön angerichtet. Auch das Cafe selbst ist super schön und total stylisch. Es gibt neben vielen Frühstücks-Varianten auch Mittagessen und Dinner. Wir haben uns für crispy Frenchtoast mit Beeren & Vanilleeis und Avocado Brot mit gegrillten Tomaten und Würstchen entschieden. Dazu iced Matchalatte und Cappuccino. Es gibt bei Toby´s auch Kaffee to go und viele kleine Leckereien.

Toby’s – No. 75 Sukhumvit 38, Bangkok. Bei der Skytrain Station Thon Lo aussteigen von dort aus sind es ca. 7 Minuten zu Fuß.

img_1741

Toby´s

Warm Welcome


Warm Welcome – ist ein winzig kleines Cafe in Bangkok in Sukumvit 33. Ich habe mir dort einen Kokos-Thai-Espresso gegönnt. Eiskalter Espresso aus Fairtraid Kaffee dazu kommt frisches Kokoswasser. Ein exotisches leckeres Erfrischungsgetränk. Es gibt hier auch selbst gebackene Kekse und Kuchen. Mittags wird ein Lunch Gericht angeboten.

Warm Welcome

Warme welcome

After You Cafe


Bei After You Cafe gibt es warme Toasts mit diversen Toppings. Für Naschkatzen lohnt sich hier ein Besuch definitiv. Wir waren im After You Cafe im Einkaufszentrum Terminal 21. Es gibt aber noch weitere Filialen in Bangkok.

img_6223

After you cafe


Nach dem Frühstück lassen wir uns vom Geschehen der Stadt treiben. Vorbei an schönen bunten Häusern, dreckigen Hauswänden und modernen Gebäuden. Durch schmale Gassen gesäumt von wahnwitzig zusammen gebundenen Stromkabeln. Über riesige Kreuzungen die mit Autos und Rollern verstopft sind. Durch stylische Kaufhäuser und spirituellen Tempel. Wir kommen an einem Food Festival vorbei. Lauthals werden auf Englisch und Thai die Speisen angeboten. Wir entscheiden uns für Pad Thai und sehr scharfe Duplings und schauen dem Treiben eine Weile zu.

Tempel

Es gibt Zahlreiche Tempelanlagen in Bangkok. Diese drei sind mir besonders in Erinnerung geblieben: 

Wat Arun


img_5842-2

Wat Po


img_5560

img_5780

Golden Mount


img_2703

img_3167

Orte

Lupinipark


Auszeit – in mitten der Stadt.

Airplane Graveyard


Wer einen außergewöhnlichen Ort in Bangkok besuchen möchte, sollte zum Airplane Graveyard kommen. Hier kann man gegen ein paar Baht für die Kinder am Tor, alte ausrangierte Flugzeuge bestaunen und darin herumklettern. 

Wenn du wissen willst wie man dort hin kommt, schau mal hier vorbei:

Airplan Gravyard – Unaufschibbar

( ist nämlich nicht so einfach)

img_2036

Don´t miss

Street Food


Was darf man in Bangkok natürlich auf keinen Fall verpassen? Streetfood! Meine Favoriten: Kokoseis & Sticky Rice mit Mango

Zurück im Hotel waschen wir uns den Staub mit einer Dusche von der Haut, um uns erneut in die verrückte Stadt zu stürzen. Es geht hoch hinaus. Wo wir beobachten können, wie die Sonne hinter den Wolken am Horizont abtaucht und die nie schlafende Stadt in Dunkelheit hüllt. Wir bestaunen die tausenden Lichter, die im dunkeln aufleuchten. Über den Dächern von Bangkok im 49. Stock nippen wir an unseren Cocktails und beobachten die zwei Japanerinnen die neben uns ein kleines Selfie Konzert veranstalten. Klänge von chilliger Lounge Musik erfüllt die Luft und wir halten ein paar Momente inne, bevor wir wieder in die wuselige Stadt entlassen werden.

Skybars

Octave Roofbar


Die Octdave Roofbar befindet sich auf dem Dach des Marriott Hotels Sukumvit 57. Die Aussicht ist fantastisch. Trotz das die Bar sehr gut besucht ist, bekommt man nach kurzer Wartezeit einen Tisch. Es gibt ein Restaurant, eine Lounge und eine Bar mit 360° Blick im obersten Stockwerk. Es herrscht eine leger-chice Atmosphäre. 

Ich empfehle zum Sonnenuntergang und ein paar Cocktails in die Octave Roofbar zu kommen.

img_2152-1

img_5991

Octave Roofbar

Brewski


Das Brewski befindet sich auf dem Dach des Radisson Blue Plaza Bangkok. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Craft Beer Rooftop Bar. Es gibt allerdings nicht nur diverses Sorten Bier sondern auch leckere Cocktails. Es herrscht eine entspannte und lockere Atmosphäre im 30 Stockwerk. 

Zurück auf dem Boden machen wir uns durch die belebten, beleuchteten Straßen auf die Suche nach etwas zu Essen. Vorbei an Bars, leicht bekleideten Damen, blinkenden Leuchttafeln und laut lachenden Menschen Gruppen gelangen wir in einer eher ruhigere Gegend zu einem fantastischen Restaurant. Das Essen ist so scharf, dass es mir die Tränen in die Augen treibt, aber so lecker das man nicht auf hören kann zu essen. Im Hotel wir noch die Minibar geplündert, bevor wir seelig ins Land der Träume reisen.

Restaurants

Es gibt tausende von Guten Restaurants in Bangkok. Hier ist für jeden Geschmack etwas zu finden. Um nur eines zu von vielen zu nennen:

The Local


Absolut fantastisches Thai Food!

The Local

Hotels

Wenn du auf der Suche nach einem kleinen besonderen Hotel mitten in Bangkok bist habe ich hier zwei tolle Hotel Empfehlungen für dich: 

Nandha Hotel


Ein kleines Boutique Hotel mit Charm in Soi Sukhumvit 33. 

img_1145

Nandha Hotel

Tints of Blue


Kleine grüne Oase mitten in der Stadt. Mit Liebe zum Detail und Frühstück im „Garten“. Tinds of Blue ist in Soi Sukhumvit 27 , 10110 Bangkok zu finden.

img_6096

Tints of blue

One day in Bangkok- bunt, wild, laut, hektisch,verrückt, heiß, staubig, modern & hipp. Bangkok wir lieben dich!

Wenn du noch Fragen zu Bangkok oder Thailand hast kannst du mir gerne schreiben! Deine Muriel

i do it!

Food, Life, Travel

Ja, ich mach´s jetzt einfach!

Wie lange habe ich mir schon überlegt einfach einen eigenen Blog zu starten. Ich liebe es zu schreiben, Rezepte zu kreieren, Bilder zu machen und meine Erfahrungen aus fremden  Ländern zu berichten.
Aber wen interessiert das schon? Wenn Leute zu mir gesagt haben: „ mach doch einen Blog über all diese Dinge, wenn dir das so viel Freude bereitet“, war meine Antwort: „das liest doch sowieso Niemand „. Keine Community mit 40 tausend Followern auf Instagram und auch nicht bekannt oder berühmt. Also was nun? Es einfach bleiben lassen? Sich ärgern, dass einem die Möglichkeit das zu tun was einem Spaß macht verwehrt geblieben ist?
cropped-img_02005.jpg
Manchmal stehen wir uns selber so sehr mit unsern negativen Gedanken im Weg.
Einfach mal ausprobieren und machen!

Halt- Einen Blog zu erstellen ist eigentlich gar nicht so schwer! Und Schreiben mag ich sowieso, Bilder machen auch. Also wo war nochmal das Problem? Ach ja, die Angst das es keinen interessiert und keiner liest was ich zu sagen habe.

Aber woher will ich das wissen, wenn ich es nie versucht habe?  Also hab ich einfach mal Mut bewiesen und es einfach gemacht! Alleine das macht mich schon glücklich! Wenn jetzt noch eine Hand voll Leute das lesen was ich hier schreibe, habe ich doch schon gewonnen. Es gab also nie etwas zu verlieren, wird mir gerade klar.
Also: Trommelwirbel – Hier ist er mein Blog: PANCAKES & PALMTREES. Ich finde den Namen super, weil er absolut aussagekräftig ist und einfach zu mir passt. Ich vermute du kannst dir schon denken um was es hier auf meinem Blog gehen wird.

Pancakes & Palmtrees – steht für Food & Travel!

IMG_0203

Du kannst dich auf wunderbare Rezepte (natürlich nicht nur von Pancakes) und auf Reiseberichte, Fotos und das pure Leben freuen.
…and when I close my eyes – I dream about Pancakes under Palmtrees!
Deine Muriel!