Chapter 5- 9 Monate später!

Globetrottermoments, Life, Travel, Two and a van

Unser Baby namens -Jumbo- (der Van versteht sich) ist längst fertig und wurde bereits eingefahren. Ich hatte mir vorgenommen gleich nach der ersten Reise mit dem Camper, einen Beitrag zu schreiben und zu berichten was wir erlebt haben und wo wir überall waren. Habe mir Notizen gemacht und viele toll Bilder geschossen. Leider hat dann mein Schweine-Hund viel zu oft gesiegt. Damit ist jetzt aber endlich Schluss. In 2020 heißt es öfter mal: Caio Schweine-Hund!! So kommt es das ich nun mehr als ein halbes Jahr später hier sitze und endlich den Bericht unserer allerersten Tour schreibe. Jetzt da ich mich überwunden habe das Kapitel 5 von -Two and a Van- zu verfassen fühlt sich richtig gut an und ja, wer hätte es gedacht ich denke mir “ hätte ich echt längst machen können.“

Der Eine oder Andere der uns auf Instagram folgt und unsere Storys gesehen hat, weiß schon einiges über unseren Trip. War quasi mit dabei .😊 Wer dass aber noch nachhohlen möchte, findet die einzelnen Locations unseres Trips in den Highlights auf unserem Insta-Account :

https://www.instagram.com/twoandavan/?hl=de


16 Tage, 15 Nächte, 13 Plätze, 4 Länder, 2 Menschen, 1 Van.

Unser erster Trip mit dm Van. Am 21. Juli ging es los. Wir zwei Grinsebacken saßen in unserem fertigen Van und fuhren los. Kannst du dich an den Moment erinnern als du deinen Führerschein bekommen hast und deine erste Fahrt in einem Auto gemacht hast und es nicht glauben konntest, dass du jetzt einfach alleine Auto fahren kannst! So hat es sich angefühlt jetzt endlich im fertigen Van loszuzufahren. Mal schweigend bei Lauter Musik, mal lachend, mal den Tränen nahe vor Freude. So fuhren wir also endlich los Richtung Österreich.

  1. Stop: Hochkönig / Österreich

Unser erstes Ziel war ein Hotel in Österreich. Dort haben wir uns mit Familie getroffen und ganz bequem auf dem Parkplatz des Hotels übernachtet. Wir haben Hotel Frühstück genossen, beim Hengst Auftrieb zugeschaut, Erdbeeren gepflügt und die Zeit mit der Familie genossen.

2. Stop: Mojstrana / Slowenien

Nach zwei Übernachtungen in Österreich auf dem besagten Hotelparkplatz, ging es weiter nach Slowenien. Slowenien hat uns nach kurzer Zeit schon super gut gefallen. Wunderschöne Natur Berge, klare Flüsse und dichte Wälder. Nahe dem Örtchen Mojstrana haben wir einen schönen Parkplatz im Wald für die Nacht gefunden. Campen erlaubt!

Um Stellplätze für die Nacht zu finden nützen wir übrigens, Dank zahlreicher Tipps von andren Vanlifern, die App Park 4 Night. Der erste Morgen in Slowenien wurde mit Yoga in der Natur gestartet.

3. Stop: Bled / Slowenien

…nach dem Frühstück fuhren wir weiter in den bekannten Touristen Ort Bled. Sehr schön!

Übernachtung: Auf einem Camper Parkplatz mit vielen „richtigen Wohnmobilen“ nahe Bled.

4. Stop: Triglav Nationalpark / Slovenien

Am nächsten Tag ging es in die Berge , quer durch den Triglav Nationalpark. Einfach wunderschön. Hier wollten wir bleiben. Wir fanden auf einem super schönen Campingplatz direkt am Fluss einen Platz für zwei Nächte.

Campingplatz: Camping Trenta Sergej Bolčina

Wanderlust!

Bevor wir am nächsten Tag Slowenien erstmal verlassen haben, stoppen wir nochmal am Fluss Isonzo um im eiskalten glasklaren Wasser zu baden. Nahe des Wasserfalls Slap Boka.

5.Stop: Limski- Kanal / Kroatien

Die Fahrt ging weiter Richtung Istrien Kroatien. Dort angekommen fanden wir mit Hilfe von Park 4 Night einen atemberaubenden Platz für die Nacht, am Limski- Kanal. Diese Aussicht- ein Traum!

6. Stop: Camping Val Vidal , Pula, Rovinj / Kroatien

Nach dem wir am nächsten Morgen noch bei einem Kaffe die Aussicht genossen haben fuhren wir weiter. Wir fanden nahe Rovinj einen bezaubernden kleinen Campingplatz, Namens Val Vidal wo wir fast alleine waren.

Campingplatz: http://www.valvidal.com/

Dort verbrachten wir zwei Nächte, genossen das Meer und besuchten die Städte Rovinj und Pula.

7. Stop: Camping Diana / Kroatien

Nach zwei sehr entspannten Tagen, zog es uns wieder auf die Straße. Wir hatten nicht wirklich einen Plan fuhren umher, genossen ein paar Stunden in einer schönen Bucht und landeten auf einem urigen Campingplatz https://camp-diana.business.site/

8.Stop: KRK, Camping Olive Hills / Kroatien

Am nächsten Tag ging es direkt weiter auf die Insel KRK. Ein wunderbares Fleckchen Erde. Hier wollen wir unbedingt noch einmal hin kommen. So wunderbare Buchten mit unfassbar klarem Wasser. Auch der Campingplatz auf dem wir waren hat uns total begeistert. Wer auf Ruhe und die pure Natur steht, ist hier genau richtig. Man steht hier mitten im Oliven Hein mit einer wunderschönen aussicht auf den Hafen.

Campingplatz: Camping Olive Hills https://marusinaolivehills.co/

9. Stop: Angeln / Kroatien

Um uns für einen Abend mit Freunden zu treffen fuhren wir zurück ins Landesinnere und verbrachten die Nacht und den darauffolgenden Tag an einem Angelsee.

10. Stop: Ljubljana / Slovenien

Zurück in Slowenien. Die Hauptstadt Sloweniens wollten wir uns keinesfalls entgehen lassen. Wir übernachteten ganz entsapannt auf einem Parkplatz außerhalb der Stadt zusammen mit ein paar anderen Vans und Wohnmobilen. Am nächsten Tag haben wir dann die Stadt erkundet.

Ljubiljana ist absolut einen Besuch wert!

11. Stop: Pass / Österreich

Von Ljubljana aus fuhren wir weiter. Mit dem Ziel Südtirol. Unser Navi leitete uns über Österreich hoch in die Berge. Wir beschlossen eine Nacht in den Bergen zu verbringen und genossen am nächsten Morgen Pancakes mit Bergblick.

12. Stop: Kalterersee, Meran / Südtirol

Angekommen in Südtirol erkundeten wir Meran. Eine schöne Stadt mit Flair und Palmen.

Die Nacht verbrachten wir auf einem sehr normalen, ziemlich vollen Campingplatz am Kaltereresee.

Campingplatz: Camping Gretel http://www.camping-gretl.it/

13. Stop: Silvretta Stausee / Österreich

Wieder zurück nach Österreich in Richtung Heimat. Unsere letzte Nacht verbrachten wir am Silvretta Stausee. Ein absolut beeindruckender Platz! Nach dem wir im Unwetter ankamen wurden wir am Abend mit Sonnenschin belohnt.

Nach einer kleinen Wanderung am nächsten Morgen und einem ausgiebigen Frühstück, ging es zurück nach Hause.

Food is my Passion

Du weißt meine Leidenschaft ist kochen, gute frische Lebensmittel und natürlich auch das Essen an sich. Mein Blog ist ja auch ein Reise -Food-Blog. Und nur so als Info und Blick in die Zukunft: Ich werde irgendwann ein Kochbuch herausbringen! Vielleicht sogar ein „How to eat good in a Van“ Kochbuch oder so ähnlich. Also auch auf Reisen gibt es bei uns leckeres schönes essen.

Schau selbst:

Erkentnisse:

Was ist super an unserem Van?

Nummer eins der Dinge die wir an unserem Van lieben, ist der zu anfangs völlig unterschätzte ausziehbare außen Tisch. Wir lieben Ihn! Für ein schnelles Vesper, zum abstellen von Getränken oder natürlich zum draußen kochen. Absolut genial.

Was wir auch super finden, ist das wir uns für ein festes Bett entschieden haben. Abends tot müde direkt ins Bett fallen, ohne noch umklappen oder ausziehen zu müssen, hat absolut was.

Wir lieben unsere kleine Mini Van-Küche. Die zwei kleinen Regale, unser Waschbecken aus einer alten Emaille Schüssel und vor allem unsere Echtholz Arbeitsplatte. Die mögen wir besonders. Da wir uns für eine Dusche entschieden haben, ist unsere Küche im vergleich zu anderen Van Layouts kleiner. Wir haben uns deshalb gegen ein festes Kochfeld entschieden. Da wir, wenn wir drinnen kochen wenig Platz haben, haben wir noch einen Erweiterung der Arbeitsplatte geschaffen.

Was soll am Van noch verändert werden?

  • Duschtüre

im Moment haben wir noch einen Duschvorhang. Das war ehrlich gesagt nur einen Übergangslösung, um schnell fertig zu werden. Mit dem Duschvorhang bin ich absolut nicht glücklich. Ich hätte gerne eine Tür die man richtig zu machen kann. Gestaltet sich aber schwieriger als wir gedacht haben. Wenn du eine Idee für unsere Eck-Dusche hast, schreib mir gerne. Wir sind über jede Anregung dankbar.

  • Kofferaum

Wir nennen den Stauraum unterm Bett: Kofferraum! Hier muss definitiv noch Struktur und Ordnung geschaffen werden. Doppelte Böden sollen noch eingebaut werden und passende Kisten müssen her damit wir dort richtig viel verstauen können.

  • Sitzbänke

Die Polster der Sitzbänke wollen wir noch verbessern. Sie sollen ein etwas dickeres Polster bekommen, damit man noch bequemer sitzt. Auch die Sitzfläche wollen wir etwas verbreitern. Außerdem ist der Stoff den wir ausgewählt haben doch sehr empfindlich und hat jetzt schon ein paar Flecken. Ich möchte einen etwas dunkleren Cord Stoff für die neuen Polster verwenden.

  • Vorhänge

Die Vorhänge waren auch eine Übergangslösung. Mittlerweile haben wir die Scheiben hinten getönt, so das man von Außen nicht mehr herein schauen kann. Die Vorränge haben wir wieder entfernt. Es werden noch Isoliermatten für die Fenster gekauft und eventuell noch andere Vorhänge für die Gemütlichkeit angebracht.

  • Stauraum

Für eine längere Reise haben wir noch zu wenig Möglichkeiten Dinge zu verstauen. Wir wollen unter der Beifahrer Sitzbank und evtll. über der Kopfseite des Bettes zusätzliche Stauräume schaffen.

  • Schubladen

Was uns wirklich sehr genervt hat: die Schubladen sind bei der Fahrt ständig auf gegangen. Hier muss definitiv nachgerüstet werden. Wir werden anstelle unserer weißen Griffe Pushlock Verschlüsse einbauen um die Schubladen zu sichern.

Highlights?

Was uns auf unserem Trip am besten gefallen hat:

…magische Orte!

Silvretta Stausee

Limski-Kanal in Kroatien

Insel KRK

Sind Dusche und Klo wirklich nötig?

Hier gehen die Meinungen auseinander. Die einen sagen, sie haben eine Toilette aber diese wird nie benützt und auch eine Dusche finden viele überflüssig. Wir sind der Meinung: Nie Ohne Dusche und Klo. Uns war von Anfang an klar, dass wir eine Dusche wollen. Da wir uns immer schon Tage lang durch die die Natur haben fahren sehen, war sicher: wir wollen eine Dusche. Ja, man hat dadurch deutlich weiger Platz. Aber ich persönlich finde es geht nichts über eine Dusche im eigenen Van. Jetzt zum Klo wir haben uns für eine herkömmliche Camping Toilette entschieden. Uns ist absolut bewusst, dass dies nicht die beste Lösung ist, da hier eine Menge Chemie verwendet wird. Eventuell rüsten wir hier noch irgend wann um. Aber eine Toilette an Bord ist Gold wert. Ich weiß nicht wie oft ich mir sonst schon in die Hose gepinkelt hätte. Nicht immer Sind Toiletten verfügbar und man ist auch nicht immer ganz allein irgend wo in der Natur, wo man schnell mal raus gehen kann. Also wir sind definitiv pro Dusche und pro Toilette. Ach ja, eins muss noch gesagt sein: genieren darf man sich nicht voreinander. Privatsphäre Fehlanzeige.

Sind wir Vanlifer?

Ja – Ja – und nochmal JA! Julius und Muriel sind offiziell Vanlifer! Also noch nicht Vollzeit. Aber wir lieben dieses einfache Leben im Van. Mit wenigen Dingen und doch allem was man braucht auf engstem Raum und immer dort wo man gerade so sein will. Draußen kochen, einfach anhalten und Kaffee kochen, übernachten auf einem Bergpass. In der Ungewissheit wo man heute Abend landen wird, immer die Gewissheit zu haben sein Zuhause dabei zuhaben.

Ein dickes DANKESCHÖN an dich, dass du bis hier gelesen und die Bilder angeschaut hast! Ich hoffe der Bericht über unserer Reise und unserer Erkenntnisse zum Van haben dir gefallen.

Chapter 6 lässt hoffentlich nicht so lange auf sich warten wie das letzte 🙂

Deine Muriel

Chapter 4 – Tagträume

Globetrottermoments, Travel, Two and a van

Wer nicht wagt der nicht gewinnt?

Einen Van umbauen obwohl man absolut keine Ahnung davon hat wie so etwas eigentlich gehen soll?  Schon ziemlich verrückt oder? Oder eigentlich gar nicht? Ist Ansichtssache oder? Eine Frage der Betrachtungsweise?

Als wir zum Ersten mal die Idee hatten einen Van zu kaufen, haben wir immer wieder gesagt „Ne, das ist doch zu teuer – das schaffen wir doch nicht – wie soll das den gehen?“. Aber um so mehr wir darüber gesprochen und nachgedacht haben,  realisierten wir wie sehr wir uns diesen Traum erfüllen wollen.

Wenn dich Tagträume wie dieser im Alltag begleiten:

Wir sitzen im fertigen umgebauten Van. Er ist gepackt mit allem was wir brauchen. Wir sind on the road. Aus dem Radio schallt einer meiner Lieblings Songs und auf meinen Lippen breitet sich ein fettes Grinsen aus. Die Sonne verschwindet schon fast am Horizont und taucht unsere Gesichter in goldenes Licht. Dem Sonnenuntergang entgegen. Die Wimpelkette am Fenster wippt gemütlich mit. Man kann mein Herz fast hören, so sehr pocht es. Ich bin so aufgeregt, was dieses Abenteuer mit sich bringen wird und gleichzeitig so unglaublich zufrieden und glücklich. Ich schaue aus dem Fenster und sehe zu wie die Landschaft an mir vorbei rast.

…dann weißt du, du solltest diesen Gedanken – diesen Wunsch – dieses Streben nach der Freiheit, nicht länger ignorieren.

Wir konnten es nicht mehr ignorieren und haben es gewagt und schaue dir an wo wir sind: Mitten im Umbau. Es ist nicht das bequeme Leben, dass uns stolz und glücklich zurück blicken lässt. Es sind die Herausforderungen von denen wir zu erst denken, dass sie nicht möglich sind. Wir sind noch nicht am Ende unseres Ausbaus angelangt. Aber wir wissen, wir werden alle kommenden Herausforderungen gerne annehmen um daraus stärker, weiser und zufriedener hervor zu gehen.

Wenn aus „vielleicht“-„ja wir machen es!“ , wenn aus „irgend wann“– „ganz bald“ wird und du verliebt in deine Zukunft bist. Weiß du, du bist auf dem richtigen Weg!

Ich bin so stolz auf meinen Schatz wie er den Umbau meistert und sich selbst das Wissen dazu aneignet. Ich versuche ihn natürlich zu unterstürzen wo ich kann, aber mein Part kommt dann beim Dekorieren und den Feinarbeiten so richtig zur Geltung.

Was hat sich getan?

Ich hinke mit den Chaptern etwas hinterher. Deshalb schaue selbst auf den Bildern was sich schon alles im Van getan hat. Es ist Einiges!

Die Kabel für die Elektrik und die Wasserleitungen wurden verlegt. Die Decke mit Holz verkleidet und gestrichen. Die Zwei Oberschränke und der Hochschrank wurden gebaut und sogar das Bett ist fast fertig. Es läuft!

Voller Vorfreude und jetzt schon bereit für #Vanlife …

deine Muriel